DGUV V3 Prüfung · Messebau und Veranstaltungstechnik

Betriebsmittelprüfung Messebau: DGUV V3 Prüfung elektrischer Betriebsmittel und Anlagen für Messebau und Veranstaltungstechnik

Im Messebau und in der Veranstaltungstechnik ist jedes elektrische Betriebsmittel ortsveränderlich im wörtlichen Sinn: Scheinwerfer, Dimmer, Verteiler, Kabel, Werkzeuge und Ladegeräte fahren von Halle zu Halle, werden auf- und abgebaut, stehen im Regen und hängen an fremden Anschlüssen, bis die Messegesellschaft oder der Veranstalter den Prüfnachweis sehen will. AB Prüfservice prüft Messebauer und Veranstaltungstechniker bundesweit dort, wo die Technik zwischen den Einsätzen liegt: im Lager, als Prüfstation mit kurzen Fristen und einem Nachweis, der mit dem Gerät reist.

Betriebsmittelprüfung im Messebau: Arbeit an der Verkabelung eines Geräts mit Schraubendreher.
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Was ist die Betriebsmittelprüfung im Messebau?

Die Betriebsmittelprüfung ist die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3, ehemals BGV A3, der Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Sichtprüfung, Messung nach DIN VDE 0701-0702 und Funktionsprüfung, je Gerät mit Ergebnis und Prüfplakette; neue Anlagen werden vor der ersten Inbetriebnahme nach DIN VDE 0100-600 geprüft.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Messebau: Blick über Messestände in einer Halle.

Es ist eine regelmäßige Prüfung von ortsfesten und ortsveränderlichen Betriebsmitteln, ortsveränderliche Geräte werden regelmäßig geprüft, elektrische Anlagen und Betriebsmittel der Werkstatt im Turnus, damit die Sicherheit der elektrischen Betriebsmittel an jedem Stand sichergestellt ist. Im Messebau umfasst sie die mobile Technik, die Werkstatt und das Lager, den Fuhrpark mit seinen Ladegeräten und die Bürotechnik.

Was die Branche unterscheidet, ist die Zahl der Einsätze je Gerät: Ein Verteiler, der in einer Saison zwanzig Mal auf- und abgebaut wird, hat mehr Steckzyklen hinter sich als ein Bürogerät in seinem ganzen Leben. Deshalb sind die Prüffristen kurz, deshalb liegt die Prüfung im Lager, und deshalb ist die Sichtprüfung vor jedem Aufbau Teil der Unterweisung.

Welche elektrischen Betriebsmittel und Anlagen werden im Messebau geprüft?

Sowohl ortsveränderliche als auch ortsfeste Betriebsmittel. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind Geräte mit Stecker: Scheinwerfer, Moving Lights und LED-Leisten, Dimmer und Steuerpulte, Verteiler und Stromverteilung mit Schuko und CEE, Kabel und Kabeltrommeln, Verstärker, Lautsprecher, Bildschirme und Projektoren, Ladegeräte für Akkugeräte und Funk, Elektrowerkzeuge für Auf- und Abbau, Heizlüfter und Nebelmaschinen. Ortsfeste elektrische Betriebsmittel und Anlagen sind fest installiert: Unterverteilungen und Steckdosen von Werkstatt und Lager, Maschinen der Schreinerei, Absauganlage, Kompressor, Hallenbeleuchtung, Torantriebe und die Ladestationen des Fuhrparks.

Zwei Gruppen brauchen eigene Regeln: Kettenzüge, Traversen und Hebezeuge der Veranstaltungstechnik folgen den Prüfregeln für Hebetechnik und werden getrennt nachgewiesen, ihre elektrische Ausrüstung wird in der Betriebsmittelprüfung mitgeführt. Und Mietgeräte müssen vom Vermieter geprüft übergeben werden; der Nachweis wird bei Übernahme gezeigt, das Gerät für den Einsatz in die Inventarliste aufgenommen.

Ist die Betriebsmittelprüfung im Messebau Pflicht?

Ja, die Betriebsmittelprüfung ist Pflicht und gesetzlich vorgeschrieben für jeden Betrieb mit Beschäftigten; die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig: Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Technischen Regeln für Betriebssicherheit verlangen die Gefährdungsbeurteilung und die regelmäßige Prüfung der Arbeitsmittel, die DGUV V3 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung regelt den elektrischen Teil nach den VDE-Normen; die Prüfpflichten gelten nach den gesetzlichen Vorschriften auch für Wiederholungsprüfungen an ortsveränderlichen Betriebsmitteln. Brauchen Sie dabei Unterstützung, helfen wir Ihnen bei der Gefährdungsbeurteilung gern weiter. Verantwortlich ist der Unternehmer, im Betrieb vertreten durch Projektleitung und Lagerleitung.

Auf der Messe kommt die zweite Instanz dazu: Messegesellschaften und Veranstalter verlangen in ihren technischen Richtlinien den Nachweis geprüfter Betriebsmittel und geprüfter Standinstallationen, bevor ein Stand ans Netz geht; der Hallenelektriker kann Geräte ohne Nachweis abklemmen. Ein Unfall an einem defekten Verteiler auf einem Messestand trifft Berufsgenossenschaft, Versicherung und Auftraggeberverhältnis zugleich.

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch, lächelt in die Kamera, während sie die Computermaus bedient; vor ihr stehen eine Tastatur und eine Tasse.

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Welche Prüffristen gelten für Messetechnik, Werkstatt und Lager?

Die Prüffristen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung, und für mobile Messetechnik liegen sie am kurzen Ende. Als Richtwert gilt: Verteiler, Kabel, Kabeltrommeln, Scheinwerfer und Auf- und Abbauwerkzeug alle drei Monate, bei Außeneinsatz nach jedem Einsatz eine Sichtprüfung; Ton- und Bildtechnik alle sechs Monate; Werkstattgeräte alle sechs Monate; Bürotechnik in längeren Prüfintervallen; ortsfeste Anlagen mehrjährig. Anlassbezogen kommen dazu: vor der ersten Inbetriebnahme, nach Reparatur, nach Sturz oder Nässe und für jedes Mietgerät.

Praktisch heißt das: Die Prüfung liegt im Lager, zwischen den Einsätzen, und die Inventarliste weiß, welches Case fällig ist, bevor es auf den Lkw geht.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Messebau: Standreihen von oben mit Strahlern an den Wänden.

Wer darf prüfen und wie läuft die Prüfung zwischen den Einsätzen ab?

Prüfen darf nur eine befähigte Person mit elektrotechnischer Qualifikation nach TRBS 1203, also eine Elektrofachkraft mit kalibrierter Messtechnik; Lagerpersonal und Techniker dürfen Sichtkontrollen übernehmen und defekte Geräte aus dem Verkehr ziehen, aber keine Prüfung nach Vorschrift dokumentieren. Veranstaltungstechniker mit elektrotechnischer Ausbildung dürfen prüfen, wenn Messtechnik und Zeit vorhanden sind; meist fehlt beides in der Saison.

Externe Elektrofachkräfte übernehmen die Durchführung der Prüfungen im Lager, die Elektroprüfung der mobilen Technik wie die Prüfung der Betriebsmittel und Anlagen der Werkstatt, in Prüfblöcken zwischen den Einsätzen, mit Sammelterminen nach großen Messen, wenn die Technik zurückkommt. Der Ablauf der Betriebsmittelprüfung beginnt mit der Bestandsaufnahme je Case und je Fahrzeug, dann werden die Geräte am Lagerplatz geprüft, wenige Minuten je Gerät, Verteiler und Kabel im Stück, Scheinwerfer im Rack. Defekte Geräte werden gesperrt und protokolliert, nach Reparatur folgt die erneute Prüfung. Jedes geprüfte Betriebsmittel trägt die Prüfplakette mit QR-Code, hinter der das Ergebnis abrufbar ist, sodass der Hallenelektriker den Nachweis am Stand mit dem Handy sieht. Die rechtssichere Dokumentation liegt im Kundenportal, und auf Anfragen antworten wir in der Regel innerhalb von 48 Stunden.

Betriebsmittelprüfung nach DGUV für Messebauer mit mehreren Lagern

Für Messebauer und Veranstaltungstechniker mit mehreren Lagern oder Niederlassungen prüft AB Prüfservice deutschlandweit nach einem einheitlichen Prüfplan, mit denselben Fristen je Gerätetyp und derselben Dokumentation. Technik, die zwischen Lagern wechselt, behält ihre Frist in der Inventarliste; neue Technik wird bei Beschaffung aufgenommen; Mietgeräte nur mit Nachweis auf den Lkw gelassen. Das Protokollformat lässt sich in die Lagerverwaltung übernehmen, sodass die Fälligkeit beim Packen sichtbar ist.

AB Prüfservice

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Häufige Fragen zur Betriebsmittelprüfung im Messebau

Verlangen Messegesellschaften den Prüfnachweis am Stand?

Ja. Die technischen Richtlinien der Messegesellschaften verlangen geprüfte Betriebsmittel und geprüfte Standinstallationen, bevor der Stand ans Hallennetz geht; der Hallenelektriker kann Geräte ohne Nachweis abklemmen. Die Prüfplakette mit QR-Code und das Protokoll im Kundenportal sind am Stand mit dem Handy vorzeigbar und ersparen die Diskussion am Aufbautag.

Wie oft müssen Verteiler, Kabel und Scheinwerfer geprüft werden?

Als Richtwert alle drei Monate, weil Steckzyklen, Transport und Außeneinsatz die Geräte schneller altern lassen als jede Büroanwendung; die Frist steht in der Gefährdungsbeurteilung. Verteiler, Kabel und Kabeltrommeln sind die Geräte mit den meisten Befunden, deshalb lohnt der Austausch statt der Reparatur, und die Sichtprüfung vor jedem Aufbau gehört in die Unterweisung.

Werden Kettenzüge und Traversen mitgeprüft?

Nicht als Hebetechnik: Kettenzüge, Traversen und Hebezeuge folgen den Prüfregeln für Hebetechnik der Veranstaltungsbranche und werden getrennt nachgewiesen. Ihre elektrische Ausrüstung, Steuerungen und Zuleitungen werden in der Betriebsmittelprüfung mitgeführt. Beides lässt sich im Lager auf denselben Termin takten, mit eigenem Nachweis.

Was gilt für Mietgeräte und Technik von Subunternehmern?

Mietgeräte müssen vom Vermieter geprüft übergeben werden; der Nachweis wird bei Übernahme gezeigt und das Gerät für die Dauer des Einsatzes in die Inventarliste aufgenommen. Technik von Subunternehmern bringt ihren eigenen Nachweis mit; wer Fremdgeräte ohne Nachweis auf den Stand lässt, trägt das Risiko gegenüber Veranstalter und Berufsgenossenschaft mit.

Wie passt die Prüfung in den Messekalender?

In die Lücken: Die Prüfung liegt im Lager zwischen den Einsätzen, in Prüfblöcken nach großen Messen, wenn die Technik zurückkommt, und vor der Saison, wenn alles im Regal steht. Die Inventarliste zeigt beim Packen, welches Case fällig ist, sodass keine ungeprüfte Technik auf den Lkw geht.

Muss der Betrieb für die Prüfung stillstehen?

Nein. Die Prüfung läuft im Lager, während Projekte draußen laufen; Werkstatt und Schreinerei werden im Wartungsfenster geprüft. Kein Aufbau wird für die Prüfung unterbrochen, und für Technik, die gerade unterwegs ist, wird der nächste Prüfblock direkt nach der Rückkehr eingeplant.

Was passiert mit Geräten, die die Prüfung nicht bestehen?

Sie werden sofort gesperrt und gekennzeichnet, der Mangel geht ins Protokoll, und das Gerät kommt erst nach Reparatur und erneuter Prüfung zurück ins Case. Bei Verteilern, Kabeln und Steckern lohnt der Austausch; ein Reservepool geprüfter Verteiler und Kabel im Lager hält die Projekte lieferfähig.

Was kostet die Betriebsmittelprüfung für einen Messebauer?

Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Geräte, der Zahl der Lager und dem Anteil ortsfester Anlagen. Abgerechnet wird je geprüftem Gerät, ohne versteckte Kosten; Fahrtkosten oder Stunden rechnen wir nicht gesondert ab; Prüfblöcke im Lager mit vielen gleichartigen Geräten sind der wirtschaftlichste Weg. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Angebot je Lager oder für alle Standorte.

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