DGUV V3 Prüfung · Chemieunternehmen

Betriebsmittelprüfung Chemieunternehmen: DGUV V3 Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Chemie und Prozessindustrie

In einem Chemieunternehmen gehört die Prüfung elektrischer Betriebsmittel in ein Sicherheitssystem, das ohnehin dichter ist als in jeder anderen Branche: Explosionsschutzzonen, Werksicherheit, Zutrittsregeln, Freigabescheine und aggressive Medien, die Steckern und Isolierungen zusetzen. AB Prüfservice prüft Chemieunternehmen bundesweit in den Bereichen außerhalb der Ex-Zonen, in Labor, Technikum, Verwaltung, Werkstatt, Lager und Logistik, eingebettet in das Sicherheitssystem des Werks und dokumentiert je Standort.

Betriebsmittelprüfung im Chemieunternehmen: Messung mit dem Multimeter an einer Schaltung.
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Was ist die Betriebsmittelprüfung im Chemieunternehmen?

Die Betriebsmittelprüfung ist die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3, ehemals BGV A3, der Vorschrift der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Sichtprüfung, Messung nach DIN VDE 0701-0702 und Funktionsprüfung, je Gerät mit Ergebnis und Prüfplakette.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Chemieunternehmen: Arbeit mit Probenfläschchen im Labor.

Es ist eine regelmäßige Prüfung von ortsfesten und ortsveränderlichen Betriebsmitteln und Arbeitsmitteln, mit der die Sicherheit der elektrischen Betriebsmittel in festen Prüfintervallen nachgewiesen wird. Im Chemieunternehmen betrifft sie alles Elektrische außerhalb der Produktionsanlagen in Ex-Zonen: Laborgeräte, Technikum, Verwaltung und Leitstand, Werkstätten der Instandhaltung, Lager, Verladung und Werkfeuerwehr.

Die Produktionsanlagen selbst und alle Betriebsmittel in explosionsgefährdeten Bereichen folgen einem eigenen Prüfregime nach Betriebssicherheitsverordnung, Explosionsschutz und den zugehörigen Technischen Regeln, durch befähigte Personen mit Ex-Qualifikation. Diese Grenze wird in der Bestandsaufnahme mit der Werksicherheit festgelegt, damit nichts doppelt und nichts gar nicht geprüft wird.

Welche elektrischen Betriebsmittel und Anlagen werden in Chemieunternehmen geprüft?

Sowohl ortsveränderliche als auch ortsfeste Betriebsmittel. Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind Geräte mit Stecker: Magnetrührer, Heizplatten, Wasserbäder, Zentrifugen, Vakuumpumpen, Trockenschränke, Waagen, Analysengeräte und Pipettierhilfen im Labor, Handwerkzeuge wie Bohrmaschine und Winkelschleifer, Kabeltrommeln und Verlängerungen in der Werkstatt, Ladegeräte für Flurförderzeuge und Messgeräte im Lager, Bürotechnik in Verwaltung und Leitstand. Ortsfeste elektrische Anlagen sind fest installiert: Haupt- und Unterverteilungen, Steckdosen, Laborabzüge in ihrer elektrischen Ausrüstung, Lüftungs- und Klimaanlagen, Beleuchtung, Werkstattmaschinen, Ladestationen und die Technik von Verladung und Lager.

Zwei Bereiche brauchen eigene Regeln: Im Labor setzen Säuredämpfe, Lösungsmittel und Kondensat Steckern, Zuleitungen und Gehäusen zu, dort liegen die Prüffristen kurz. Und überall, wo ein Gerät in eine Ex-Zone hineinreicht oder dorthin mitgenommen wird, endet die Betriebsmittelprüfung und beginnt der Explosionsschutz.

Ist die Betriebsmittelprüfung im Chemieunternehmen gesetzlich vorgeschrieben?

Ja, gesetzlich vorgeschrieben für jeden Betrieb: Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Technischen Regeln für Betriebssicherheit verlangen die Gefährdungsbeurteilung und die regelmäßige Prüfung der Arbeitsmittel, die DGUV V3 regelt den elektrischen Teil, ausgeführt nach den VDE-Normen; die gesetzlichen Anforderungen gelten für elektrische Anlagen und Betriebsmittel in Labor, Werkstatt und Verwaltung gleichermaßen, und ohne Nachweis drohen Bußgeld und Regress. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Gefährdungsbeurteilung. Verantwortlich ist der Unternehmer, im Werk vertreten durch Werkleitung, Werksicherheit und die Fachkraft für Arbeitssicherheit; die Prüfpflichten sind Teil des Sicherheitsmanagements, das ein Chemieunternehmen ohnehin führt.

Die Besonderheit ist der Kontext: Ein defektes Laborgerät ist in der Chemie nicht nur ein Unfallrisiko für die Person am Gerät, sondern eine Zündquelle in einem Gebäude voller Lösungsmittel. Die Prüfung ist deshalb Teil des Brandschutzkonzepts, und ein fehlender Nachweis wiegt bei Berufsgenossenschaft, Versicherung und Behörden entsprechend schwer.

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch, lächelt in die Kamera, während sie die Computermaus bedient; vor ihr stehen eine Tastatur und eine Tasse.

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Zum Abschluss erhält jedes geprüfte Betriebsmittel seine Prüfplakette, dazu die vollständige digitale Dokumentation mit Prüfprotokoll und Inventarliste. Damit erfüllen Sie Ihre gesetzlichen Prüfpflichten und sind auf jede Kontrolle vorbereitet.

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Welche Prüffristen gelten in Labor, Technikum und Werkstatt?

Die Prüffristen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung je Bereich. Als Richtwert gilt: Laborgeräte, Werkstattgeräte, Kabeltrommeln und Geräte in Nass- oder Dampfbereichen alle sechs Monate; Bürotechnik in Verwaltung und Leitstand in einem Intervall von zwölf bis vierundzwanzig Monaten; ortsfeste Anlagen und Maschinen mehrjährig, Labor und Technikum kürzer als Büro. Dazu kommen die Prüfung vor der ersten Inbetriebnahme nach DIN VDE 0100-600, nach Reparatur, nach Umbau eines Labors und bei jedem Gerät, das den Bereich wechselt.

Ein Werk mit mehreren Gebäuden fährt einen rollierenden Prüfplan: Labore in Etappen, Werkstatt und Lager in Schichtwechseln, Verwaltung in Randzeiten, und die Inventarliste zeigt jederzeit, welche ortsveränderlichen Geräte fällig sind und dass jedes Betriebsmittel regelmäßig geprüft wurde.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Chemieunternehmen: Labor mit Analysegeräten und hohen Regalen.

Wer darf prüfen und wie läuft die Prüfung im Werk ab?

Prüfen darf nur eine befähigte Person mit elektrotechnischer Qualifikation und Berufserfahrung nach TRBS 1203, also eine qualifizierte Elektrofachkraft mit kalibrierter Messtechnik; ein E-Check des Elektrobetriebs ersetzt die Prüfung nach Vorschrift nicht; Laborpersonal und Haustechnik dürfen Sichtkontrollen übernehmen, aber keine Prüfung nach Vorschrift dokumentieren. Externe Elektrofachkräfte übernehmen die Durchführung der Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte außerhalb der Ex-Zonen, während die Werkselektrik und die befähigten Personen Ex die Produktionsanlagen behalten.

Der Ablauf der Betriebsmittelprüfung im Chemieunternehmen beginnt vor dem Prüftag: Sicherheitsunterweisung, Zutrittsfreigabe, persönliche Schutzausrüstung, Freigabeschein je Bereich und die Abgrenzung zu Ex-Zonen mit der Werksicherheit. Danach wird bereichsweise geprüft: Labore mit dem Laborleiter, wenige Minuten je Gerät zwischen den Versuchen; Werkstatt und Lager im Schichtwechsel; Verwaltung in Randzeiten. Defekte Geräte werden gekennzeichnet, gesperrt und protokolliert, nach Reparatur folgt die erneute Prüfung. Jedes der Prüfung unterzogene Betriebsmittel trägt die Prüfplakette mit QR-Code, die Dokumentation je Gebäude liegt rechtssicher im Kundenportal, und auf Anfragen antworten wir in der Regel innerhalb von 48 Stunden.

Betriebsmittelprüfung nach DGUV für Chemieunternehmen mit mehreren Werken

Für Chemieunternehmen mit Standorten im ganzen Bundesgebiet prüft AB Prüfservice deutschlandweit nach einem einheitlichen Prüfplan, mit derselben Abgrenzung zu Ex-Bereichen, denselben Fristen und derselben Dokumentation je Werk. Das Format der Protokolle lässt sich in das Sicherheitsmanagement des Unternehmens übernehmen, sodass Fristen dort weiterlaufen und der Nachweis im Audit mit einem Export beantwortet ist.

AB Prüfservice

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Häufige Fragen zur Betriebsmittelprüfung im Chemieunternehmen

Prüft AB Prüfservice auch Betriebsmittel in Ex-Zonen?

Nein. Betriebsmittel und Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen folgen dem Explosionsschutz nach Betriebssicherheitsverordnung und werden von befähigten Personen mit Ex-Qualifikation geprüft, meist der Werkselektrik. Unser Auftrag umfasst die Bereiche außerhalb der Ex-Zonen: Labor, Technikum, Verwaltung, Werkstatt, Lager und Logistik. Die Grenze wird mit der Werksicherheit festgelegt.

Wie werden Laborgeräte geprüft?

Am Laborplatz, in Absprache mit dem Laborleiter, zwischen den Versuchen, wenige Minuten je Gerät: Sichtprüfung auf Korrosion und Beschädigung, Messung nach DIN VDE 0701-0702, Funktionsprüfung. Geräte in Dampf-, Säure- oder Lösungsmittelnähe bekommen kurze Fristen, meist halbjährlich. Laborabzüge werden als ortsfeste Anlagen in ihrer elektrischen Ausrüstung mitgeprüft.

Was gilt für Zutritt, Unterweisung und Schutzausrüstung?

Prüfer durchlaufen die Sicherheitsunterweisung des Werks, tragen die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung und arbeiten nur mit Freigabeschein je Bereich, begleitet, wo das Werk es vorsieht. Das wird in der Vorbereitung abgestimmt, sodass am Prüftag nur noch geprüft wird. Die Werksicherheit behält die Kontrolle über jeden Zutritt.

Muss der Betrieb für die Prüfung unterbrochen werden?

Nein. Laborgeräte werden zwischen den Versuchen geprüft, Werkstatt und Lager im Schichtwechsel, Verwaltung in Randzeiten, wenige Minuten je Gerät. Nur ortsfeste Anlagen brauchen Freischaltungen, die in Wartungsfenster und Revisionen gelegt werden. Die Produktionsanlagen sind nicht Teil unserer Prüfung und bleiben ohnehin unberührt.

Was passiert mit Geräten, die die Prüfung nicht bestehen?

Sie werden sofort gekennzeichnet, gesperrt und protokolliert; das Gerät kommt erst nach Reparatur und erneuter Prüfung zurück ins Labor oder in die Werkstatt. Im Labor fallen vor allem Zuleitungen, Stecker und Gehäuse mit Korrosionsschäden auf, in der Werkstatt Kabeltrommeln und Handgeräte; beides wird besser ersetzt als repariert.

Werden Geräte der Werkfeuerwehr und der Verladung mitgeprüft?

Ja, soweit sie außerhalb von Ex-Zonen betrieben werden: Ladegeräte, Werkstatt- und Übungsgeräte der Werkfeuerwehr, Waagen, Etikettierer, Ladestationen und Bürotechnik der Verladung. Geräte, die in Ex-Zonen eingesetzt werden, gehören zum Explosionsschutz und werden dort nachgewiesen. Die Zuordnung steht in der Bestandsaufnahme.

Wie passt die Prüfung in das Sicherheitsmanagement des Werks?

Die Dokumentation je Gerät mit Ergebnis, Messwerten, Prüfer und nächster Frist wird im Kundenportal geführt und lässt sich in das Sicherheitsmanagement des Unternehmens exportieren. Fristen laufen dort weiter, der Prüfnachweis ist im Audit mit einem Export beantwortet, und die Abgrenzung zu Ex-Bereichen ist Teil des Prüfplans.

Was kostet die Betriebsmittelprüfung für ein Chemieunternehmen?

Die Kosten richten sich nach der Anzahl der Geräte, der Zahl der Gebäude und Werke und dem Anteil ortsfester Anlagen. Abgerechnet wird je geprüftem Gerät, ohne versteckte Kosten, ohne gesonderte Fahrtkosten und ohne Abrechnung nach Stunden; der Aufwand für Unterweisung und Freigaben wird in der Vorbereitung geklärt. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Angebot je Werk oder für alle Standorte.

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