DGUV V3 Prüfung · Autohäuser

Betriebsmittelprüfung im Autohaus: DGUV V3 Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Werkstatt, Showroom und Ladeinfrastruktur

Ein Autohaus hat drei elektrische Welten unter einem Dach: die Werkstatt mit Hebebühnen, Kompressoren und Diagnosetechnik, den Showroom mit Beleuchtung und Beratungsplätzen, und seit wenigen Jahren die Ladeinfrastruktur mit Wallboxen und Ladekabeln, die in kaum einem Prüfbestand vollständig erfasst ist. AB Prüfservice prüft Autohäuser bundesweit nach DGUV Vorschrift 3, alle drei Bereiche in einem Prüfplan, mit Protokoll je Gerät.

Betriebsmittelprüfung im Autohaus: Geöffneter Schaltschrank mit Sicherungsautomaten und Verkabelung.
ARD Oberlandesgericht Düsseldorf BLB NRW Bezirksregierung Detmold BFS Landgericht Wuppertal CONTIGO Energie Five Guys DHL Group Stadt Hennef Staatsanwaltschaft Wuppertal REWE AOK Motel One

Was umfasst die Betriebsmittelprüfung im Autohaus?

Die Betriebsmittelprüfung im Autohaus ist die regelmäßige Prüfung aller elektrischen Geräte und Anlagen, die im Betrieb gewerblich genutzt werden: Sichtkontrolle, Messung nach DIN VDE und Funktionstest je Gerät, mit Prüfplakette und Prüfprotokoll. Sie ist Pflicht und gilt für Werkstatt, Verkauf, Verwaltung und Ladeinfrastruktur gleichermaßen.

Der typische Fehler im Autohaus ist nicht die fehlende Prüfung, sondern der unvollständige Bestand. Die Werkstatt ist meist erfasst, weil dort die Gefährdung offensichtlich ist. Showroom, Büro, Waschhalle und die Ladepunkte auf dem Hof fehlen dagegen häufig, obwohl dieselbe Vorschrift für sie gilt.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Verkaufsraum mit Beratungsplätzen, Monitoren und Neuwagen.

Welche elektrischen Anlagen und Betriebsmittel werden im Autohaus geprüft?

Geprüft werden in der Werkstatt Hebebühnen, Kompressoren, Reifenmontier- und Wuchtmaschinen, Diagnosegeräte, Batterieladegeräte, Handlampen und Werkzeug von der Bohrmaschine bis zum Schlagschrauber. Im Showroom Beleuchtung, Präsentationstechnik, Beratungsplätze und Kaffeetechnik. Auf dem Hof Wallboxen, Ladesäulen und Ladekabel, dazu Waschanlage und Verteilungen.

Die Ladeinfrastruktur ist die jüngste und am seltensten erfasste Gruppe. Wallboxen und Ladesäulen sind ortsfeste elektrische Anlagen, mobile Ladekabel mit Steuereinheit sind ortsveränderliche Geräte. Beide werden im Betrieb genutzt, oft täglich, oft im Freien, und unterliegen deshalb derselben Prüfpflicht wie jedes andere Betriebsmittel im Haus.

Ortsfeste und ortsveränderliche Betriebsmittel: die Zuordnung in Werkstatt und Verkauf

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind bewegliche Geräte mit Stecker: Handwerkzeug, Ladegeräte, Diagnosetechnik, Handlampen, Verlängerungen, mobile Ladekabel. Ortsfeste elektrische Betriebsmittel und Anlagen sind fest angeschlossen: Hebebühnen, Kompressoren, Absauganlagen, Wallboxen, Waschanlage, Beleuchtungs- und Verteilungsanlagen. Beide Gruppen sind prüfpflichtig, nach unterschiedlichen Verfahren und Intervallen.

Für ortsveränderliche Geräte gilt die Messung nach DIN VDE 0701-0702, für ortsfeste Anlagen die Prüfung nach DIN VDE 0105-100 mit mehrjährigem Turnus. Hebebühnen fallen zusätzlich unter die Prüfpflicht für Arbeitsmittel nach Betriebssicherheitsverordnung, die Elektrik ist dabei ein Teil. Die Bestandsaufnahme ordnet jedes Gerät einer Gruppe zu, damit Verfahren und Frist feststehen.

Kundenbewertungen

Ist die Betriebsmittelprüfung im Autohaus Pflicht? Die gesetzlichen Anforderungen

Ja. Die Prüfung ist gesetzlich vorgeschrieben durch die DGUV Vorschrift 3 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, früher BGV A3, sowie durch Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Arbeitsschutzgesetz. Verantwortlich ist der Unternehmer, bei Händlergruppen die betreibende Gesellschaft. Die Technischen Regeln für Betriebssicherheit konkretisieren Prüfung und Prüfer, vor allem TRBS 1201 und TRBS 1203.

Für ein Autohaus wiegt die Pflicht in der Werkstatt am schwersten: Feuchtigkeit, Öl, Metallstaub und mechanische Beanspruchung setzen Zuleitungen und Steckern zu, und ein Unfall durch ein defektes Gerät trifft Mitarbeiter, die täglich damit arbeiten. Ohne ordnungsgemäß dokumentierte Prüfung fehlt im Schadensfall der Nachweis gegenüber Berufsgenossenschaft und Versicherer.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Arbeitsplätze mit Technik neben einem Ausstellungsfahrzeug.

Prüffristen im Autohaus: wie oft muss regelmäßig geprüft werden?

Die Prüffristen legt die Gefährdungsbeurteilung fest. Bei Bedarf unterstützen wir Sie bei der Gefährdungsbeurteilung. Als Richtwert gilt für Werkstattgeräte im Dauereinsatz ein kurzes Intervall von wenigen Monaten, für Showroom und Verwaltung ein längeres, für ortsfeste Anlagen mehrere Jahre. Dazu kommen anlassbezogene Prüfungen: nach Instandsetzung, nach Beschädigung, vor der ersten Inbetriebnahme.

Zwei Gerätegruppen brauchen im Autohaus besondere Aufmerksamkeit. Handwerkzeug und Handlampen in der Werkstatt haben die höchste Beanspruchung und die höchste Fehlerquote im Haus. Und Ladekabel, die im Freien liegen, überfahren und bei jedem Wetter gesteckt werden, altern schneller als jedes Bürogerät und sollten mit eigenem, kurzem Intervall geführt werden.

Wer darf prüfen: Elektrofachkraft oder befähigte Person?

Prüfen darf eine Elektrofachkraft oder eine zur Prüfung befähigte Person nach TRBS 1203, mit passender Qualifikation, Erfahrung und kalibrierter Messtechnik. Kfz-Mechatroniker dürfen Sichtkontrollen durchführen und auffällige Geräte aus dem Verkehr ziehen, aber keine Prüfung nach DGUV V3 dokumentieren, auch nicht mit Hochvolt-Qualifikation. Das sind zwei verschiedene Befähigungen.

AB Prüfservice prüft ausschließlich mit eigenen Elektrofachkräften. Werkstatt, Showroom und Ladeinfrastruktur werden von einem Team nach einem Standard geprüft, sodass im Autohaus ein Ansprechpartner und ein Protokoll bleiben.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Ausstellungsfahrzeuge hinter der hohen Glasfassade.

Ablauf einer Betriebsmittelprüfung im laufenden Werkstattbetrieb

Der Ablauf einer Betriebsmittelprüfung im Autohaus folgt drei Schritten: Bestandsaufnahme mit Inventarliste je Bereich, Durchführung der Prüfung vor Ort mit Sichtkontrolle, Messung und Funktionstest, digitale Dokumentation mit Prüfplakette je Gerät. Die Werkstatt wird bereichsweise geprüft, sodass Hebebühnen und Arbeitsplätze nacheinander frei werden, Showroom und Büros außerhalb der Verkaufszeiten.

Defekte Geräte werden gesperrt und gekennzeichnet, der Befund geht ins Protokoll, und das Gerät kommt erst nach Reparatur und bestandener Nachprüfung zurück in den Betrieb. Ortsfeste Anlagen mit nötiger Abschaltung werden angekündigt und in Betriebspausen gelegt, damit kein Arbeitsplatz unangekündigt stillsteht.

Betriebsmittelprüfung nach DGUV V3 für Händlergruppen: alle Standorte, ein Standard

Für Händlergruppen mit mehreren Betrieben prüft AB Prüfservice deutschlandweit nach einem einheitlichen Prüfplan. Jeder Standort bekommt seine eigene Inventarliste und sein eigenes Protokoll, die Zentrale sieht im Kundenportal den Stand aller Häuser. Jedes geprüfte Gerät trägt eine Prüfplakette mit QR-Code, hinter der das Prüfergebnis abrufbar ist.

Das macht die Prüfung rechtssicher steuerbar: gebündelte Touren statt Einzeltermine je Betrieb, Fristen zentral geführt statt in Listen der Werkstattleiter, ein Berichtsstand für Revision, Versicherer und Berufsgenossenschaft. Kommt ein Betrieb dazu, wird er in den bestehenden Prüfplan aufgenommen.

AB Prüfservice

Ihre Vorteile auf einen Blick

Zuverlässig & kostengünstig

Mit unserer zuverlässigen und kostengünstigen Leistung, garantieren wir Ihnen Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Transparente Beratung

Unsere transparente Beratung sorgt für Klarheit und Vertrauen in jedem Schritt des Prozesses.

24/7 für Sie im Einsatz

Wir sind 24/7 für Sie im Einsatz, um Ihre Bedürfnisse jederzeit zu erfüllen und für Sie da zu sein.

Digitaler Prüfbericht

Durch unsere individuelle Beratung bieten wir passgenaue Lösungen, die speziell auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind.

Häufige Fragen zur Betriebsmittelprüfung im Autohaus

Müssen Wallboxen und Ladekabel geprüft werden?

Ja. Wallboxen und Ladesäulen sind ortsfeste elektrische Anlagen, mobile Ladekabel mit Steuereinheit sind ortsveränderliche Betriebsmittel. Beide werden im Betrieb genutzt und unterliegen der Prüfpflicht. Ladekabel im Freien sollten wegen der hohen Beanspruchung mit eigener, kurzer Frist geführt werden. Beide Gruppen führen wir getrennt im Prüfplan.

Gehören Hebebühnen zur Prüfung?

Die Elektrik der Hebebühne ja, sie ist eine ortsfeste elektrische Anlage. Die Hebebühne als Arbeitsmittel unterliegt zusätzlich ihrer eigenen wiederkehrenden Prüfung. Beide Prüfungen werden getrennt dokumentiert, lassen sich aber im selben Prüfplan takten. Die Freischaltung dafür wird mit der Werkstattleitung abgestimmt, beide Nachweise liegen danach im Kundenportal.

Muss die Werkstatt für die Prüfung stillstehen?

Nein. Die Werkstatt wird bereichsweise geprüft, sodass Arbeitsplätze nacheinander frei werden, ortsveränderliche Geräte oft in einer Nacht oder an einem Samstag. Ortsfeste Anlagen mit nötiger Abschaltung werden angekündigt und in Betriebspausen gelegt. Der laufende Werkstattbetrieb wird an keinem Tag ausgesetzt.

Was passiert, wenn bei einer Prüfung Mängel festgestellt werden?

Das Gerät wird sofort gesperrt und gekennzeichnet, der Befund geht ins Protokoll. Zurück in den Einsatz kommt es erst nach Reparatur und bestandener Nachprüfung. Häufen sich Befunde bei einem Gerätetyp, etwa bei Handlampen oder Verlängerungen in der Werkstatt, ist das ein belastbares Argument für einen geplanten Austausch.

Reicht die Hochvolt-Qualifikation der Mechatroniker zum Prüfen?

Nein. Die Hochvolt-Qualifikation berechtigt zu Arbeiten an Elektrofahrzeugen, nicht zur Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DGUV V3. Dafür braucht es elektrotechnische Fachkunde, kalibrierte Messtechnik und Prüferfahrung. Es sind zwei verschiedene Befähigungen mit zwei verschiedenen Nachweisen. Beides kann dieselbe Person mitbringen, nachweisen muss sie jedes für sich.

Was kostet die Prüfung im Autohaus?

Die Kosten werden meist je Gerät abgerechnet und hängen von Geräteanzahl, Gerätearten und Aufwand vor Ort ab. Bei großen Betrieben und Händlergruppen sinkt der Stückpreis deutlich. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach kurzer Erfassung des Bestands, bei Gruppen auf Basis eines Musterbetriebs. Fahrtkosten und Stunden rechnen wir nicht gesondert ab.

Wie lange dauert die Prüfung eines Autohauses?

Ein Gerät ist in wenigen Minuten geprüft. Ein Betrieb mit Werkstatt, Showroom, Verwaltung und Ladeinfrastruktur braucht in der Regel ein bis zwei Einsätze, abgestimmt auf Werkstattauslastung und Verkaufszeiten. Nach der ersten Bestandsaufnahme werden Folgeprüfungen deutlich schneller, weil Inventar und Zuordnung stehen.

Wie erhalten wir die Nachweise für Berufsgenossenschaft und Versicherer?

Alle Ergebnisse liegen digital vor: Prüfprotokoll je Position, Inventarliste je Standort, Fristenübersicht für alle Betriebe, abrufbar im Kundenportal. Für Revision, Berufsgenossenschaft oder Versicherer lässt sich der Stand je Haus oder für die ganze Gruppe ziehen, ohne dass Unterlagen zusammengesucht werden müssen.

Wir melden uns i.d.R innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen, oft noch schneller!

Kontaktieren Sie uns jetzt gleich, um Ihr Angebot einzuholen. Ganz unverbindlich!

Techniker aktuell verfügbar

Wir freuen uns immer von Ihnen zu hören!

Rückmeldung i. d. R. innerhalb von 48 Stunden

Nach oben scrollen