Leiterprüfung · Autohäuser

Leiterprüfung im Autohaus: Prüfung von Leitern und Tritten nach DGUV 208-016 für Werkstatt, Teilelager und Reifenlager

Im Autohaus denkt beim Thema Prüfung jeder an Hebebühne und Bremsenprüfstand, kaum jemand an den Tritt am Motorraum eines Transporters. Dabei wird in keinem Bereich des Betriebs so beiläufig gestiegen wie hier: auf den Werkstatttritt, die Stehleiter am Wohnmobil, die Podestleiter im Reifenlager. AB Prüfservice übernimmt die Leiterprüfung nach DGUV 208-016 für Autohäuser bundesweit, Standort für Standort, durch eine befähigte Person, mit Prüfplakette und Protokoll je Gerät.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Neuwagen im Showroom mit Wandmonitor und Zubehörregal.
ARD Oberlandesgericht Düsseldorf BLB NRW Bezirksregierung Detmold BFS Landgericht Wuppertal CONTIGO Energie Five Guys DHL Group Stadt Hennef Staatsanwaltschaft Wuppertal REWE AOK Motel One

Warum ist die Prüfung von Leitern und Tritten im Autohaus Pflicht?

Leitern und Tritte sind Arbeitsmittel im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung. Der Arbeitgeber muss sie wiederkehrend auf ihren ordnungsgemäßen Zustand prüfen lassen, entsprechend den gesetzlichen Vorschriften: Art, Umfang und Fristen legt er nach § 3 BetrSichV auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung fest, Prüfung und Aufzeichnung regelt § 14. Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Gefährdungsbeurteilung. Wie geprüft wird, beschreibt die DGUV Information 208-016, die Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten.

In der Werkstatt kommt ein eigenes Risiko hinzu. Öl, Fett, Bremsenreiniger und Lacknebel setzen sich auf Stufen und Leiterfüße, und ein Tritt, der auf glattem Hallenboden wegrutscht, endet schnell als Arbeitsunfall zwischen Fahrzeug und Werkbank. Die Berufsgenossenschaft fragt nach einem solchen Unfall zuerst nach dem Prüfnachweis.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Mehrere Neuwagen in der hohen Ausstellungshalle.

Welche Leitern im Betrieb müssen geprüft werden?

Geprüft wird jede betrieblich genutzte Steighilfe. Im Autohaus sind das typischerweise fünf Bereiche. Werkstatt: Werkstatttritte, Montagetritte und Stehleitern für Arbeiten an Transportern, Wohnmobilen und Dachaufbauten. Teilelager: Regalleitern und Podestleitern. Reifenlager: fahrbare Podestleitern, mit denen Radsätze aus der oberen Ebene geholt werden. Aufbereitung und Waschhalle: Tritte im Nassbereich. Verkauf und Verwaltung: Stehleitern für Dekoration und Beleuchtung im Schauraum, Tritte in Büro und Archiv.

Nicht zur Leiterprüfung gehören Hebebühnen und Arbeitsbühnen, sie sind eigene prüfpflichtige Arbeitsmittel. Ortsfeste Steigleitern, etwa zum Hallendach, folgen der DGUV Information 208-032; solche mit Steigschutz prüfen wir auf Anfrage mit. Fahrgerüste nehmen wir in denselben Termin auf.

Kundenbewertungen

Wie oft müssen Leitern und Tritte im Autohaus geprüft werden?

Eine feste gesetzliche Frist gibt es nicht. Die Zeitabstände für die Prüfung richten sich nach den Betriebsverhältnissen: Nutzungshäufigkeit, Beanspruchung bei der Benutzung sowie Häufigkeit und Schwere festgestellter Mängel bei vorangegangenen Prüfungen. Bewährt hat sich, jede Leiter mindestens einmal im Jahr zu prüfen. Für das Reifenlager lohnt ein fester Rhythmus: geprüft wird vor der Räderwechselsaison, nicht mittendrin, wenn jede Podestleiter im Dauereinsatz ist. Der Werkstatttritt, der täglich über den Hallenboden gezogen wird, verdient ein kürzeres Intervall als der Tritt im Archiv. Wir hinterlegen die Fristen je Standort und erinnern Sie auf Wunsch rechtzeitig vor dem Folgetermin.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Arbeitsplätze mit Technik neben einem Ausstellungsfahrzeug.

Wer darf Leitern prüfen? Befähigte Person, Lehrgang oder externer Prüfer

Prüfen darf nur eine zur Prüfung befähigte Person im Sinne der TRBS 1203: mit Berufsausbildung, Berufserfahrung und zeitnaher Prüfpraxis. Früher sprach man vom Sachkundigen. Ein Autohaus kann dafür einen Mitarbeiter per Lehrgang qualifizieren und schriftlich beauftragen. Ein Kfz-Meister ist Fachmann für Fahrzeuge, für die Prüfung von Leitern aber nicht automatisch befähigt. Wer einen externen Prüfer beauftragt, bekommt eine unabhängige Bewertung nach dem Stand der Technik. Unsere Prüfer machen ausschließlich wiederkehrende Prüfungen.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung im Autohaus: Ausstellungsfahrzeuge hinter der hohen Glasfassade.

Durchführung der Leiterprüfung: Checkliste und Ablauf bei laufendem Werkstattbetrieb

Sie nennen uns Standorte und ungefähre Stückzahl, das Angebot kommt in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Den Termin stimmen wir mit Serviceleitung und Teiledienst ab. Geprüft wird bereichsweise, die Arbeitsplätze an den Bühnen bleiben in Betrieb. Jedes Gerät durchläuft die Sicht- und Funktionsprüfung nach den Prüfkriterien der DGUV Information 208-016: Holme, Stufen und Sprossen, Gelenke, Spreizsicherung, Leiterfüße, Rollen und Feststeller, Geländer und Plattform, Kennzeichnung, dazu Verunreinigungen durch Öl und Fett. Geprüfte Leitern erhalten die Plakette. Defekte Leitern müssen sofort aus dem Verkehr, wir kennzeichnen und sperren sie vor Ort. Das digitale Protokoll folgt je Gerät, dazu eine Übersicht je Standort.

Leiterprüfung für Autohausgruppen mit mehreren Standorten und Marken

Vom Stammsitz in Dortmund aus prüfen unsere Teams in ganz Deutschland und bündeln die Betriebe einer Gruppe zu Touren. Geschäftsführung und Fachkraft für Arbeitssicherheit erhalten gleiche Prüfkriterien, ein Protokollformat und eine Übersicht, welcher Standort wann geprüft wurde: mehr Sicherheit im Betrieb und ein Nachweis, der im internen Audit besteht. Wer im selben Termin auch Werkstattgeräte, Ladegeräte und Diagnosetechnik prüfen lassen will, legt die Prüfung elektrischer Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 auf Wunsch in denselben Einsatz.

AB Prüfservice

Ihre Vorteile auf einen Blick

Zuverlässig & kostengünstig

Mit unserer zuverlässigen und kostengünstigen Leistung, garantieren wir Ihnen Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Transparente Beratung

Unsere transparente Beratung sorgt für Klarheit und Vertrauen in jedem Schritt des Prozesses.

24/7 für Sie im Einsatz

Wir sind 24/7 für Sie im Einsatz, um Ihre Bedürfnisse jederzeit zu erfüllen und für Sie da zu sein.

Digitaler Prüfbericht

Durch unsere individuelle Beratung bieten wir passgenaue Lösungen, die speziell auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind.

Häufige Fragen zur Leiterprüfung im Autohaus

Ist eine Leiterprüfung im Autohaus Pflicht?

Ja. Die Betriebssicherheitsverordnung verlangt, dass Arbeitsmittel wiederkehrend durch eine befähigte Person geprüft werden und das Ergebnis aufgezeichnet wird. Das gilt für jede Leiter und jeden Tritt, den Beschäftigte benutzen, von der Werkstatt über das Reifenlager bis zum Schauraum. Ohne Nachweis gilt die Pflicht gegenüber Berufsgenossenschaft und Versicherer als nicht erfüllt.

Was muss bei einer Leiter geprüft werden?

Alles, was zum Sturz führen kann: Holme auf Risse und Verformung, Stufen und Sprossen auf festen Sitz, Gelenke und Spreizsicherung auf Funktion, Füße auf Verschleiß und Rutschfestigkeit, dazu Kennzeichnung und Vollständigkeit. In der Werkstatt achtet der Prüfer besonders auf verölte Stufen, angelöste Gummifüße und Tritte, die durch Anfahrschäden verzogen sind.

Gehören Werkstatttritte und Montagetritte zur Prüfung?

Ja. Ein Tritt ist eine Steighilfe mit bis zu einem Meter Standhöhe und fällt genauso unter die DGUV Information 208-016 wie eine Leiter. Gerade Werkstatttritte werden stark beansprucht, selten beachtet und fehlen oft in der Bestandsliste. Wir erfassen sie bei der ersten Prüfung mit und geben ihnen einen festen Platz im Zyklus.

Können wir unsere Leitern selbst prüfen?

Ja, wenn die prüfende Person befähigt ist: Berufsausbildung, Berufserfahrung, zeitnahe Prüfpraxis und eine schriftliche Beauftragung, in der Regel nach einem Lehrgang. In kleinen Betrieben scheitert das oft an der Zeit, in Gruppen am einheitlichen Maßstab über alle Standorte. Eine externe Prüfung bewertet unabhängig und liefert ein Format für alle Betriebe.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Prüfung im Reifenlager?

Vor der Saison. Im Frühjahr und Herbst sind fahrbare Podestleitern im Dauereinsatz, ein gesperrtes Gerät fehlt dann sofort. Wer einige Wochen vor dem Räderwechsel prüfen lässt, hat Zeit für Reparatur oder Ersatz und geht mit vollständigem, geprüftem Bestand in die Spitze. Den Termin hinterlegen wir als festen Rhythmus.

Was kostet die Leiterprüfung für ein Autohaus?

Wir nennen Pauschalpreise, damit Sie je Standort planen können: Ab 30 Leitern und Tritten gilt ein fester Preis je Gerät, darunter eine Tagessatzpauschale, gestaffelt nach Aufwand. Fahrtkosten, Stunden oder Regiezeiten berechnen wir nicht extra. Den Aufwand schätzen wir vorab ein; das Angebot erhalten Sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden, die ungefähre Stückzahl je Standort reicht dafür.

Was passiert, wenn ein Mangel festgestellt wird?

Die Leiter wird noch vor Ort gekennzeichnet und gesperrt, damit niemand sie weiter benutzt. Das Protokoll nennt den Mangel und eine klare Empfehlung: reinigen, instand setzen, nachrüsten oder aussondern. Eine Reparatur kommt nur infrage, wenn der sichere Originalzustand wiederhergestellt wird. Nach der Instandsetzung prüfen wir nach und vergeben die Plakette.

Wie wird die Prüfung dokumentiert?

Jedes Gerät erhält ein eigenes Prüfergebnis mit Befund, Empfehlung und nächstem Termin, sichtbar an der Plakette und nachlesbar im digitalen Protokoll. Dazu kommt eine Übersicht je Standort. Geschäftsführung, Serviceleitung und Fachkraft für Arbeitssicherheit sehen damit für jeden Betrieb, was geprüft, gesperrt und ersetzt wurde, in einem einheitlichen Format.

Wir melden uns i.d.R innerhalb von 48 Stunden bei Ihnen, oft noch schneller!

Kontaktieren Sie uns jetzt gleich, um Ihr Angebot einzuholen. Ganz unverbindlich!

Techniker aktuell verfügbar

Wir freuen uns immer von Ihnen zu hören!

Rückmeldung i. d. R. innerhalb von 48 Stunden

Nach oben scrollen