DGUV V3 Prüfung · Tankstellen und Autohöfe

Betriebsmittelprüfung Tankstelle: DGUV V3 Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel in Shop, Waschanlage, Werkstatt und Büro

Eine Tankstelle schläft nicht: Kassen und Kühlregale laufen Tag und Nacht, im Backshop backen Öfen seit fünf Uhr früh, die Waschanlage dreht an jedem trockenen Samstag Runde um Runde, an der Luftdrucksäule hängt ein Kompressor, und an Autohöfen kommen Lkw-Werkstatt, Restaurant und Duschen dazu. AB Prüfservice prüft elektrische Anlagen und Betriebsmittel an Tankstellen und Autohöfen nach DGUV Vorschrift 3, bundesweit, von der freien Station mit vier Beschäftigten bis zum Stationsnetz eines Betreibers, mit einem klaren Rand: Zapfsäulen, Tankfeld und alle explosionsgefährdeten Bereiche gehören nicht dazu.

Betriebsmittelprüfung an der Tankstelle: Zapfsäule mit Display und Zapfpistole.
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Was ist die Betriebsmittelprüfung an der Tankstelle, und was gehört nicht dazu?

Hinter der Betriebsmittelprüfung steht die DGUV Vorschrift 3, ehemals BGV A3, die Unfallverhütungsvorschrift, die die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung herausgibt: die regelmäßige Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel im Betrieb. Eine Elektrofachkraft mit Messtechnik besichtigt jedes Gerät, misst Schutzleiter, Isolationswiderstand und Ableitstrom und erprobt die Funktion, von der Kaffeemaschine im Shop bis zum Schaltschrank der Waschanlage.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung an der Tankstelle: Zapfpistole im Tankstutzen eines Autos.

Sie ist nicht die Tankstellenprüfung, die im Netz unter demselben Suchwort erscheint. Eine Station ist mit ihrer Tankanlage eine überwachungsbedürftige Anlage nach Anhang 2 der Betriebssicherheitsverordnung; Zapfsäulen für Benzin, Diesel, LPG und CNG, Lagertanks, Domschächte, Abfüllplatz und Gasrückführung prüft eine zugelassene Überwachungsstelle, den Gewässerschutz ein Sachverständiger nach der AwSV, und alle Betriebsmittel in den explosionsgefährdeten Bereichen fallen unter den Explosionsschutz mit eigener Qualifikation. Diese Zonen betreten wir nicht. Wir prüfen alles außerhalb davon: Shop und Backshop, Waschanlage und Waschplätze, Werkstatt, Büro, Sozialräume, Außenbeleuchtung und Preisanzeige. Bestandene Betriebsmittel erhalten eine Prüfplakette, defekte werden gesperrt, das Protokoll weist je Gerät den ordnungsgemäßen Zustand nach.

Ist die Betriebsmittelprüfung für Tankstellen Pflicht? Gesetzliche Anforderungen an Pächter und Betreiber

Ja. Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die DGUV Vorschrift 3 verpflichten jeden Arbeitgeber, elektrische Arbeitsmittel sicher bereitzustellen und wiederkehrend prüfen zu lassen; damit ist die elektrische Betriebsmittelprüfung Pflicht, nach den DGUV Vorschriften wie nach dem Gesetz. Sie trifft den, der die Beschäftigten einstellt: den Pächter oder den Betreiber der Station, nicht den Eigentümer der Tankanlage.

Die Gefährdungsbeurteilung des Arbeitgebers legt fest, welche Betriebsmittel zu prüfen sind und wie oft. Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Gefährdungsbeurteilung. Zuständige Berufsgenossenschaft für Tankstellen und Autohöfe ist in der Regel die BGHW; ihre Aufsicht fragt bei der Begehung nach dem Prüfnachweis, und die Technischen Regeln für Betriebssicherheit nennen die Anforderungen an die Durchführung der Prüfung. Nach einem Unfall, einem Stromschlag an der Kühltruhe oder einem Brand im Backshop verlangen Berufsgenossenschaft und Versicherung den Nachweis der Prüfung an den elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln; fehlt er, drohen Regress und Bußgeld. Wer Pächter mehrerer Stationen ist, hat die Prüfpflichten an jedem Standort, und ein Stationswechsel ändert daran nichts: Der neue Pächter übernimmt Geräte, Fristen und Nachweislücke.

Welche ortsfesten und ortsveränderlichen Betriebsmittel prüfen wir in Shop, Waschanlage und Werkstatt?

Geprüft werden ortsfeste Betriebsmittel und ortsveränderliche Geräte, beide außerhalb der Ex-Zonen, elektrische Betriebsmittel nach DGUV Vorschrift 3 in jedem Bereich der Station. Ortsfeste elektrische Betriebsmittel sind fest angeschlossen oder zu schwer zum Bewegen: die Portalwaschanlage oder Waschstraße mit Steuerung, Antrieben, Hochdruckpumpen und Gebläsen, die Hochdruckreiniger der SB-Waschplätze, Staubsaugersäulen und Luftdruckgerät mit Kompressor, Kühlhaus und Kühlregale.

Dazu kommen Backöfen und Gärschränke, die Hebebühne der Werkstatt, Außenbeleuchtung, Preismast und Lichtwerbung, Hauptverteilung, Unterverteilungen und Steckdosenkreise; was davon im Zonenplan liegt, bleibt draußen.

Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel haben einen Stecker: Kaffeemaschinen, Hot-Dog-Geräte und Mikrowellen im Shop, Tiefkühltruhen und Eismaschine, Kassen, Scanner und Bürogeräte im Backoffice, Reifenmontiermaschine, Wuchtmaschine, Batterieladegeräte, Handbohrmaschine und Schleifer der Werkstatt, Verlängerungsleitungen und Mehrfachsteckdosen überall dort, wo es an Steckdosen fehlt, Waschmaschine und Trockner der Duschen am Autohof. Bei ortsveränderlichen und ortsfesten Betriebsmitteln unterscheiden sich Messung und Prüffristen; die Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und die der fest angeschlossenen laufen im selben Einsatz, elektrische Betriebsmittel und Anlagen, Anlagen und Geräte der Waschhalle eingeschlossen. Ladesäulen für Elektrofahrzeuge außerhalb der Ex-Zonen prüfen wir nach Terminabstimmung mit, mit Prüfadapter für die Ladepunkte.

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch, lächelt in die Kamera, während sie die Computermaus bedient; vor ihr stehen eine Tastatur und eine Tasse.

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Welche Prüffristen gelten an einer Tankstelle im 24-Stunden-Betrieb?

Feste Fristen nennt das Gesetz nicht; der Arbeitgeber legt die Prüfintervalle in der Gefährdungsbeurteilung fest, die DGUV Vorschrift 3 nennt Richtwerte. In Werkstatt und Waschanlage gilt für Geräte mit Stecker ein Richtwert von sechs Monaten, bei geringer Fehlerquote höchstens ein Jahr. Shop, Büro und Sozialräume kommen mit zwei Jahren aus, ortsfeste Anlagen mit vier; die Prüffrist in Nassbereichen ist kürzer.

Nässe, Reinigungschemie und Salz verkürzen das Intervall: In der Waschhalle läuft Wasser über Steckverbindungen und Leuchten, Hochdruckreiniger und Staubsauger der SB-Plätze stehen im Freien bei Frost und Hitze, Kraftstoffdämpfe und Streusalz greifen Außenleuchten und Verteiler an. Der Dauerbetrieb tut das Seine, Kühlregale laufen ohne Pause, der Backofen täglich. Die Wartung der Waschanlage durch den Hersteller ersetzt die wiederkehrende Prüfung nach Vorschrift nicht; sie senkt aber die Fehlerquote und damit die Frist, und die Sicherheit der elektrischen Betriebsmittel hängt an beidem. Nach dem Umbau des Shops, dem Austausch der Waschanlage oder einer Reparatur ist eine Prüfung vor der Inbetriebnahme fällig; die Erstprüfung neuer Anlagen nach DIN VDE 0100-600 übernehmen wir, die Wiederholungsprüfung ebenso.

Betriebsmittelprüfung und Leiter- und Trittprüfung an der Tankstelle: Überdachte Zapfinseln mit Lichtbändern.

Wer darf an der Tankstelle Betriebsmittel prüfen, und reicht der E-Check?

Prüfen dürfen Elektrofachkräfte, die die Qualifikation und Erfahrung einer zur Prüfung befähigten Person nach TRBS 1203 mitbringen und mit aktueller Messtechnik nach den VDE-Normen arbeiten, Geräte mit Stecker nach DIN VDE 0701-0702, Anlagen nach DIN VDE 0105-100. Der Stationsleiter und der Kfz-Mechatroniker dürfen Sichtkontrollen machen, aber keine Prüfung dokumentieren.

Der E-Check ist ein Markenbegriff des Elektrohandwerks und ersetzt die dokumentierte Prüfung nach DGUV Vorschrift 3 nicht; was zählt, ist die Elektroprüfung nach DGUV Vorschrift 3 mit Protokoll je Gerät. Die Verantwortung für die Prüfung der Betriebsmittel bleibt beim Pächter, auch wenn Fachkräfte von außen prüfen. Einige Prüfungen an der Station sind eigene Prüfungen und keine Elektroprüfung: die sicherheitstechnischen Prüfungen der überwachungsbedürftigen Tankanlage durch die Überwachungsstelle, die Prüfung der Hebebühne als Arbeitsmittel und die der Waschanlage als Maschine mit ihren Schutzeinrichtungen. Die elektrische Ausrüstung dieser Maschinen und Anlagen, Not-Halt und Schutzmaßnahmen eingeschlossen, prüfen wir dagegen nach DIN VDE 0113-1; am Betrieb elektrischer Anlagen in den Ex-Zonen nichts.

Wie sieht der Ablauf einer Betriebsmittelprüfung an der Tankstelle aus, ohne den Verkauf zu stören?

Der Ablauf der Betriebsmittelprüfung hat drei Schritte: Bestandsaufnahme aus Ihrer Geräteliste, getrennt nach Shop, Waschanlage, Werkstatt und Büro; Durchführung der Prüfung elektrischer Anlagen und Geräte vor Ort durch eigene Elektrofachkräfte, in der ruhigen Nachtschicht oder am Vormittag, Bereich für Bereich; digitale Dokumentation im Kundenportal, sobald die Prüfung durchgeführt ist, mit Export für die Begehung.

Die Kasse bleibt offen: Geräte mit Stecker prüfen wir an einem Sammelpunkt hinter dem Shop, Kühlregale und Backofen einzeln und kurz, die Waschanlage in der Stunde, in der sie ohnehin steht. Freischaltungen an Verteilungen und ortsfesten Betriebsmitteln planen wir mit dem Pächter in die Nachtstunden oder in den Wartungstermin der Waschanlage. Jedes geprüfte Gerät bekommt ein Prüfsiegel mit QR-Code; die Prüfung Ihrer Elektrogeräte dauert wenige Minuten je Gerät, eine Station mit Shop und Waschanlage ist an einem Tag erledigt. Bei einem Stationsnetz laufen die DGUV V3 Prüfungen an allen Standorten nach einem Standard, die Betriebsmittelprüfung nach DGUV mit einem Protokoll je Station. Ein Angebot erhalten Sie in der Regel innerhalb von 48 Stunden; Fristen hinterlegen wir und erinnern Sie auf Wunsch rechtzeitig.

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Häufige Fragen zur Betriebsmittelprüfung an der Tankstelle

Gehören Zapfsäulen und die Tankanlage zur Betriebsmittelprüfung?

Nein. Zapfsäulen, Lagertanks, Domschächte, Abfüllplatz, Gasrückführung und alle Betriebsmittel in den explosionsgefährdeten Bereichen der Tankstelle gehören zur überwachungsbedürftigen Anlage; sie prüft eine zugelassene Überwachungsstelle, den Explosionsschutz eine befähigte Person mit Ex-Qualifikation. Diese Bereiche betreten wir nicht. Wir prüfen die elektrischen Betriebsmittel außerhalb davon, nach dem Zonenplan Ihres Explosionsschutzdokuments.

Werden Waschanlage und SB-Waschplätze mitgeprüft?

Ja, elektrisch: Steuerung, Antriebe, Hochdruckpumpen, Gebläse und Beleuchtung der Portalwaschanlage oder Waschstraße, die Hochdruckreiniger, Staubsauger und Luftdruckgeräte der SB-Plätze und die Verteilungen der Waschhalle prüfen wir mit, Anlage und Maschine nach ihrer jeweiligen Norm. Die Maschinensicherheit der Waschanlage mit Lichtschranken und Schutzeinrichtungen bleibt eine eigene Prüfung nach den Vorgaben des Herstellers.

Wie prüfen wir Shop, Backshop und Kühlung bei 24-Stunden-Betrieb?

Ohne Schließzeit. Kassen, Scanner und Kaffeemaschinen prüfen wir in der Nachtschicht, Gerät für Gerät, Kühlregale und Tiefkühltruhen einzeln und nur so lange vom Netz, wie die Messung dauert. Backöfen und Gärschränke kommen nach der letzten Backcharge an die Reihe, die Verteilung des Shops in der ruhigsten Stunde. Die Kasse bleibt die ganze Zeit besetzt.

Gehören Hebebühne, Kompressor und Reifenmontiermaschine der Werkstatt zur Prüfung?

Die Elektrik ja: Hebebühne, Kompressor, Reifenmontier- und Wuchtmaschine sind fest angeschlossene Anlagen oder Betriebsmittel, Batterieladegeräte und Handwerkzeuge Geräte mit Stecker. Die Hebebühne als Arbeitsmittel und der Druckluftbehälter des Kompressors unterliegen zusätzlich ihren eigenen wiederkehrenden Prüfungen; beide Nachweise werden getrennt dokumentiert, lassen sich aber im selben Prüfplan takten. Die Freischaltung stimmen wir mit der Werkstatt ab.

Werden Ladesäulen für Elektroautos an der Station mitgeprüft?

Ja, soweit sie außerhalb der explosionsgefährdeten Bereiche stehen, was der Zonenplan der Station zeigt. Ladesäulen und Wallboxen sind fest angeschlossene elektrische Anlagen, die Prüfung läuft mit Prüfadapter je Ladepunkt und nach Terminabstimmung, weil Ladepunkte dafür kurz außer Betrieb gehen. Mobile Ladekabel mit Steuereinheit sind bewegliche Betriebsmittel mit eigener, kurzer Frist.

Wer ist für die Prüfung verantwortlich: Pächter oder Mineralölgesellschaft?

Für die elektrischen Betriebsmittel, mit denen Beschäftigte arbeiten, der Arbeitgeber, also in der Regel der Pächter oder der Betreiber der Station. Wem Gebäude und Tankanlage gehören, spielt dafür keine Rolle; die überwachungsbedürftige Tankanlage prüft ihr Betreiber nach eigenen Regeln. Wer die Pacht übernimmt, übernimmt die Nachweispflicht für alle Geräte im Shop, in der Werkstatt und an der Waschanlage mit.

Können Leitern und Tritte im selben Termin geprüft werden?

Ja. Der Tritt am Zigarettenregal, die Stufenleiter im Lager und die Stehleiter für Düsen und Bürsten der Waschanlage sind Arbeitsmittel mit eigener Prüfpflicht. Wer möchte, lässt sie im selben Termin wie die elektrischen Betriebsmittel prüfen, getrennt dokumentiert; die Station braucht dann nur einen Termin für beide Prüfungen.

Was kostet die Betriebsmittelprüfung für eine Tankstelle?

Zahl und Art der Geräte, der Umfang von Waschanlage und Werkstatt und die Zahl der Stationen bestimmen den Preis. Abgerechnet wird je geprüftem Gerät; versteckte Kosten, gesonderte Fahrtkosten oder eine Abrechnung nach Stunden gibt es nicht. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie ein Angebot für die Betriebsmittelprüfungen an allen Standorten Ihres Netzes.

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